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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden "AGB") regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und Spiegel Hypnose (im Folgenden "Anbieter") für sämtliche Coaching-Dienstleistungen.

2. Leistungsbeschreibung

Der Anbieter bietet individuelle Coaching-Dienstleistungen an, die darauf abzielen, persönliche und berufliche Entwicklungsziele zu erreichen. Die genaue Leistungsbeschreibung sowie der Umfang des Coachings werden zwischen dem Kunden und dem Anbieter in einem gesonderten Coaching-Vertrag festgelegt.

3. Vertragsschluss

Ein Vertrag über Coaching-Dienstleistungen kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot des Anbieters annimmt und die vereinbarte Vergütung gemäß der Preisliste oder des individuellen Angebots entrichtet.

4. Datenerfassung auf unserer Website

Die Therapie erfolgt in Einzelsitzungen oder Gruppensitzungen nach Terminabsprache zwischen dem Kunden und dem Anbieter. Die Termine werden nach Verfügbarkeit vereinbart. Der Kunde verpflichtet sich, pünktlich zu den vereinbarten Terminen zu erscheinen.

5. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung für die Therapie richtet sich nach der vereinbarten Leistungsbeschreibung und den individuellen Vereinbarungen zwischen dem Kunden und dem Anbieter. Die Zahlung erfolgt im Voraus oder nach Abschluss jeder Sitzung, sofern nicht anders vereinbart.

6. Verschiebung und Stornierung

Eine Verschiebung eines vereinbarten Termins ist bis zu 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Danach behält es sich der Anbieter vor, in eigenem Ermessen bis zu 30% des Angebotspreises für die Verschiebung als Aufwendungskompensation zu erheben.
Stornierungen sind innerhalb von 14 Tagen kostenfrei möglich, außer wenn die Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgt ist, oder es weniger als 48 Stunden bis zu dem vereinbarten Termin sind. Bei Stornierungen vor der Leistungserbringung, welche bis 48 Stunden vor Terminvereinbarung nicht durchgeführt wurden, behält es sich der Anbieter vor, bis zu 60% des Ursprünglichen Preises als Aufwandsentschädigung zu behalten.

7. Berufliche Pflichten, Schweigepflicht und Versicherung

Berufsrechtliche Einordnung:
Der Anbieter handelt als Heilpraktikerin für Psychotherapie gemäß dem Heilpraktikergesetz (IfPG). Die erbrachten Leistungen unterliegen damit besonderen berufsrechtlichen Sorgfaltspflichten und der ärztlichen Verschwiegenheit. Dies gilt unabhängig davon, ob eine Leistung als „Coaching" oder als psychotherapeutische Behandlung bezeichnet wird; im Zweifel wird die naturwissenschaftlich-medizinisch-therapeutische Auslegung zugrundegelegt, falls gesundheitsbezogene Ziele verfolgt werden.

​Verschwiegenheitspflicht (§ 203 StGB):
Die Inhaberin und das Personal sind zur strikten Wahrung des Berufsgeheimnisses verpflichtet. Sämtliche Informationen über den Kunden, insbesondere aus Anamnesegesprächen, Behandlungsplänen und Sitzungen, dürfen nur mit dessen ausdrücklicher Einwilligung oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung (z. B. bei Selbst- oder Fremdgefährdung) an Dritte weitergegeben werden. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

​Berufshaftpflichtversicherung:
Der Anbieter besitzt eine gültige Berufshaftpflichtversicherung zur Absicherung von Ansprüchen aus Behandlungsfehlern oder Verletzungen der Aufklärungspflicht. Auf Wunsch kann der Kunde nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises durch die Praxis informiert werden.

​Dokumentation und Datenspeicherung:
Der Anbieter ist gesetzlich verpflichtet, Behandlungsunterlagen ordnungsgemäß zu dokumentieren und für einen Zeitraum von 10 Jahren aufzubewahren (§ 630h BGB analog sowie berufsrechtliche Vorgaben). Dies dient der Qualitätssicherung und dem Schutz beider Vertragsparteien. Durch die Inanspruchnahme der Leistungen erklärt sich der Kunde einverstanden, dass personenbezogene Daten (inkl. Gesundheitsdaten gemäß Art. 9 DSGVO) zwecks Dokumentationspflicht gespeichert werden. Eine Löschung erfolgt erst nach Ablauf dieser Frist oder bei vorherigem Widerruf der Einwilligung (soweit dies der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht nicht entgegensteht).

Ärztliche Schweigepflicht bei Dritten:
Eine Weitergabe von Informationen an Angehörige, Versicherte oder Arbeitgeber bedarf stets der schriftlichen Einwilligung des Kunden, sofern keine akute Gefährdungslage vorliegt.

8. Haftung

Die Haftung des Anbieters ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Der Anbieter übernimmt keine Gewähr für den Erfolg der Coaching-Maßnahmen oder für die Eignung der Coaching-Inhalte für die individuellen Bedürfnisse des Kunden.

9. Verbindlichkeit der vereinbarten Termine

Vereinbarte Therapie-Termine sind grundsätzlich verbindlich. Der Anbieter behält sich jedoch das Recht vor, vereinbarte Termine aus wichtigem Grund, wie beispielsweise Krankheit oder höherer Gewalt, abzusagen oder zu verschieben. In einem solchen Fall wird der Anbieter den Kunden so früh wie möglich informieren und einen Ersatztermin anbieten. Der Kunde hat in diesem Fall keinen Anspruch auf Schadensersatz oder Vergütung.

10. Speicherung von Daten und Einverständniserklärung

Wir weisen darauf hin, dass wir gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen verpflichtet sind, bestimmte personenbezogene Daten für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren zu speichern. Zu diesen Daten gehören auch die Informationen, die im Rahmen der Anamnese erhoben werden. Diese Daten dienen ausschließlich des Zwecks der Dokumentation und Qualitätssicherung unserer Dienstleistungen. Mit den Inanspruchnahmen unserer Leistungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten gemäß diesen Bestimmungen gespeichert werden.
Wir sichern Ihnen zu, dass wir Ihre Daten vertraulich behandeln und nur zu den oben genannten Zwecken verwenden werden. Sollten Sie Fragen zur Speicherung oder Verwendung Ihrer Daten haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

11. Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit zu ändern oder zu ergänzen. Die geänderten AGB werden dem Kunden rechtzeitig mitgeteilt. Widerspricht der Kunde den geänderten AGB nicht innerhalb einer angemessenen Frist, gelten sie als akzeptiert.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.

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